Der Senat der Bundesforschungsanstalt hat nach einer Studie herausgefunden, dass es nur sehr geringfügige Unterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Gemüse gibt. Man bemerkt es am Nährstoffgehalt. Neben den unterschiedlichen Anbauverfahren sind noch mehr Untersuchungen notwendig, um es einen wirklichen Unterschied zu bestätigen.
Studien der Universität London sind seit 50 Jahren der Meinung, dass Öko Lebensmittel nicht gesünder als konventionelle sind. Ob man diesen Untersuchungen glauben schenken kann, ist fraglich. Schon alleine der Einsatz von Dünger und Hormonen kann nicht wirklich gesund sein. Auch wenn es uns Menschen nicht wirklich schadet, so leiden zu mindestens die Tiere darunter.
Auch Greenpeace hat sich den Fall angenommen. Im Jahre 2005 wurde eine Studie durchgeführt, wo 658 Proben von acht frischen Lebensmitteln getestet wurden. Alle aus konventionellem Anbau. Viele davon hatten eine erhebliche Pestizidbelastung. Einige große Supermarktketten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz warnen sogar dafür, normales Gemüse und Obst zu essen.
Sie empfehlen, dass man bei den besagtem Lebensmittel unbedingt auf Bio setzen sollte. Aber auch die Rückstände bei konventionellen Lebensmitteln sind sehr gering. Eine wirkliche Gesundheitsgefahr konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Zudem gibt es auch natürliche Pestiziden, die man nicht unterschätzen sollte. Sie sind in vielen Nahrungsmitteln bereits erhalten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft lieber Bio Produkte.
Auch wenn bisher keine Gesundheitsgefahren bestehen, kann man nie wissen, was in ein paar Jahren passiert. Gentechnische Lebensmittel wurden so weit noch gar nicht untersucht. Viele Krankheitssymptome entstehen auch erst Jahre später.
Deswegen sollte man doch alles vermeiden, was irgendwie manipuliert wurde.